Impressum – Allgemeine Geschäftsbedingungen

Artikel 1 – Präambel

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen beschreiben ausführlich die Rechte und Pflichten des Unternehmens Cabcom LTD und seiner Auftraggeber im Zusammenhang mit der Erbringung seiner Dienstleistungen.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen sich auf Dienstleistungen, welche gegenüber Unternehmen (Dienstleistern/Einkäufern) erbracht werden.

Jeder Auftrag bei Cabcom LTD oder seiner Marke Native Profisprecher.de setzt die Zustimmung zu den unten aufgeführten AGB voraus.

Native Profisprecher.de ist eine Marke des Unternehmens Cabcom LTD, Geschäftsanschrift: 5 Pembroke Row D02 FW61 Dublin 2 Irland, welches nachfolgend „VOEA“ genannt wird.

Telefon: + 49 (0)163 702 09 01
E-Mail: anna(at)nativeprofisprecher.de
Geschäftsführer: Tommy Hayden
Registriert beim Companies Registration Office der Republik Irland
Identifikationsnummer: 555277
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: IE 3322054AH

VOEA produziert im Auftrag seiner Kunden, natürlicher oder juristischer Personen, (nachfolgend „Auftraggeber“ genannt) Sprach- und/oder Musik- und/oder Geräuschaufnahmen, die zur Nutzung in audiovisuellen und multimedialen Anwendungen (fürs Radio, TV, Kino, Internet, Telefon usw.) oder Einbettung in diese Anwendungen bestimmt sind.

Da diese AGB Änderungen unterliegen können, sind die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung geltenden Bedingungen einschlägig.

Artikel 2 – Preise und Kostenvoranschlag

Die von VOEA angebotenen Preise basieren auf den Angaben zum Kundenprojekt, die bei der Angebotsanfrage gemacht werden: der Dauer der neutralen Lesung des Textes in Minuten, der Wörteranzahl, der Auswahl von Stimmen und Sprachen sowie der Art der Bearbeitung der Audio- oder Videodateien und des Zeitaufwandes für die erforderlichen Schritte (Aufnahme, Reinigung, Schnitt und Mischung).

Wenn es sich um eine öffentliche Verbreitung durch Massenmedien handelt, werden bei der Preiskalkulation auch die Urheberrechte abhängig von der Dauer, Art und dem geographischen Gebiet der Verbreitung berücksichtigt.

VOEA behält sich das Recht vor, seinen Kostenvoranschlag zu ändern, wenn noch nicht veranschlagte Kosten im Zusammenhang mit nicht vorhergesehenen Arbeitsschritten entstehen oder wenn der Text von dem Auftraggeber geändert wird. Alle Kostenvoranschläge sind 30 Tage nach Ausstellung gültig.

Der Preis für die Leistungen von VOEA wird im Kostenvoranschlag ohne Umsatzsteuer angegeben. Die Zusendung der zusammengefassten Informationen zum jeweiligen Projekt per E-Mail gilt als Unterbreitung des Kostenvoranschlages.

VOEA kann seine Preise jederzeit ändern, jedoch kann eine vom Auftraggeber zuvor erworbene Tonaufnahme nicht Gegenstand einer späteren Forderung werden.

Artikel 3 – Auswahl der Besetzung

Bei der Auftragserteilung wird der Auftraggeber aufgefordert, die Auswahl der Stimme zu bestätigen. Er wählt eine (oder mehrere) vorgeschlagene Stimme(n) aus und bestätigt seine Auswahl. Wenn er nach der Aufnahme mit der Stimme (der Sprecherin oder dem Sprecher) nicht mehr zufrieden ist, wird die Rechnung trotzdem fällig. Anschließend wird ein neuer Kostenvoranschlag für die Sprachaufnahme und Auswahl einer anderen Stimme erstellt.

Artikel 4 – Nutzungsrechte bei Sprachaufnahmen

Die Nutzungsrechte von Sprecherinnen und Sprechern sind im Verkaufspreis im Rahmen der in den Kostenvoranschlägen und Rechnungen festgelegten Nutzung von Sprachaufnahmen in bestimmten Medien und unter Beachtung der räumlichen und zeitlichen Begrenzungen berücksichtigt. Wenn keine Angaben gemacht werden, beträgt die Nutzungsdauer gemäß der gängigen Praxis ein (1) Jahr.

Artikel 5 – Nutzungsbeschränkungen

Die Nutzung der von VOEA produzierten Tonaufnahmen ist in dem vom Auftraggeber akzeptierten Kostenvoranschlag klar definiert. Jede Nutzung, die über den im Kostenvoranschlag festgelegten Rahmen hinausgeht, führt dazu, dass zusätzliche Kosten in Rechnung gestellt werden und/oder eine Strafverfolgung eingeleitet wird.

Artikel 5.1 – Medien

Medien, über welche die von VOEA erstellten audiovisuellen Werke verbreitet werden, müssen in jedem Kostenvoranschlag und jeder Rechnung angegeben werden.

Artikel 5.2 – Räumliche Reichweite

Das geografische Gebiet, in welchem die von VOEA produzierten Tonaufnahmen verwendet werden können, wird in jedem Kostenvoranschlag und jeder Rechnung angegeben.

Artikel 5.3 – Nutzungsdauer

Die Dauer der Nutzung der Tonaufnahmen von VOEA wird in jedem Kostenvoranschlag und jeder Rechnung angegeben. Wenn keine Angaben gemacht werden, beträgt die Nutzungsdauer gemäß der gängigen Praxis ein (1) Jahr.

Artikel 6 – Verwendung von Musik

Wenn der Auftraggeber ein Tonelement oder Musikstück VOEA zur Verfügung stellt oder diese integrieren lassen möchte, muss er unbedingt sicherstellen, dass er seinen Verpflichtungen gegenüber allen Rechteinhabern von dem Werk (Komponisten, Verlegern, Produzenten, GEMA, CELAS GmbH, SACEM u. Ä.) korrekt nachgekommen ist.

Wenn ein Tonelement auf Anweisung des Auftraggebers in eine von ihm bestellte Tonaufnahme integriert werden muss, übernimmt VOEA keine Verantwortung im Falle eines Rechtsstreites mit dem Komponisten, Produzenten, Verleger oder anderen Rechteinhabern.

Artikel 7 – Auftrag

Nach Erhalt der vom Auftraggeber gesendeten Bestätigungs-E-Mail gilt der Auftrag als von VOEA angenommen.

VOEA behält sich das Recht vor, jede Kundenanfrage abzulehnen, die als unangemessen oder störend angesehen wird oder nicht den Qualitätskriterien von VOEA entspricht.

Artikel 8 – Lieferung

Die Art, Fristen sowie Bedingungen der Lieferung sind im Kostenvoranschlag festgelegt. Die angegebene Lieferfrist gilt ab dem Tag, an dem VOEA den unterzeichneten Kostenvoranschlag erhält.

Artikel 9 – Vertragsstrafe bei Zahlungsverzug

Ferner werden Verzugszinsen in Höhe von 11% zuzüglich einer Pauschale von 50 € für alle Rechnungen berechnet, die nicht am Fälligkeitsdatum, d.h. dreißig (30) Tage nach Ausstellung der Rechnung, bezahlt werden. Wenn der Auftraggeber keine Zahlung innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Ablauf des Monats leistet, behält sich VOEA das Recht vor, entweder die Produktion bis zum Zahlungseingang aufzuschieben oder den noch nicht erfüllten Auftrag ganz oder teilweise zu stornieren. In diesem Fall werden alle Rechte auf weitere Nutzung der Tonaufnahmen und Dienstleistungen, einschließlich der Verbreitungsrechte, bis zum Eingang der Zahlung aufgehoben. Der Auftraggeber wird über diese Aufhebung benachrichtigt. Darüber hinaus trägt der Auftraggeber alle Kosten, einschließlich Anwaltshonorare, Gerichts-, Inkasso- und Rechtsmittelkosten usw., welche VOEA im Zusammenhang mit der Zahlungseintreibung und/oder Durchsetzung seiner Urheberrechte entstehen.

Artikel 10 – Referenzen

Der Auftraggeber akzeptiert stillschweigend, dass VOEA die für ihn produzierten Tonaufnahmen als Referenzen aufführen und Ausschnitte aus den audiovisuellen Produktionen in seinem Blog oder in allen Kommunikationsmedien zitieren darf. Andernfalls muss der Auftraggeber VOEA mitteilen, welche „vertraulichen Informationen“ nicht offengelegt werden dürfen, dies ausdrücklich schriftlich festhalten und sicherstellen, dass VOEA seine E-Mail erhalten hat.

VOEA wird dann zustimmen, vertrauliche Informationen, wie nachfolgend definiert, vertraulich zu behandeln und gegenüber Dritten nicht offenzulegen oder preiszugeben außer gegenüber seinen Mitarbeitern oder diejenigen, die in seinem Auftrag als Subunternehmer tätig sind oder tätig werden können.

Im Sinne dieser AGB bezieht dich der Begriff „vertrauliche Informationen“ auf alle Informationen oder Daten, die von Auftraggebern gegenüber VOEA offengelegt und klar als vertraulich bezeichnet werden.

Als nicht vertraulich gelten Informationen:

  1. a) die öffentlich zugänglich waren, sind oder werden, ohne dass VOEA sie offengelegt hat,
  2. b) über die VOEA auf nicht vertraulicher Basis verfügte, bevor sie vom Auftraggeber offengelegt wurden,
  3. c) die VOEA durch Dritte und nicht durch den Auftraggeber direkt zugänglich geworden sind, und bezüglich welcher VOEA kein schriftlicher Verbot  der Weitergabe vorlag.

Artikel 11 – Garantien und Haftungsbeschränkungen

VOEA haftet gegenüber dem Auftraggeber für alle Mängel oder Fehler, welche die von ihm produzierten Tonaufnahmen betreffen.

Fehler oder Mängel müssen innerhalb von 2 Tagen nach der Lieferung gemeldet werden.

Gegebenenfalls kann der Auftraggeber einen Ersatz für die betroffenen Dienstleistungen erhalten, unter Ausschluss jeglicher anderer Entschädigungen.

Durch die vorliegenden Geschäftsbedingungen unterliegt VOEA einer Mittelverpflichtung. Die Haftung für einen geschäftlichen Schaden, Kundenverlust, entgangenen Gewinn oder Imageschaden, Geschäftsbeeinträchtigungen jeglicher Art sowie für andere indirekte Schäden, die der Auftraggeber aufgrund der Nutzung einer seiner Tonproduktionen erleidet, ist dagegen ausgeschlossen.

VOEA kann nicht für eventuelle Schäden haftbar gemacht werden, die dem Auftraggeber durch ein mögliches Hacken der Website und/oder eine Infektion mit Schadsoftware entstehen können, obwohl alle möglichen Mitteln eingesetzt werden, um den Schutz der digitalen Dateien zu gewährleisten.

Artikel 12 – Gerichtsstand

Die vorliegenden AGB unterliegen dem irischen Recht. Alle Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Gültigkeit, Auslegung, Durchführung oder Beendigung des vorliegenden Vertrages werden ausschließlich durch das Handelsgericht Dublin entschieden, nachdem alle Möglichkeiten der gütlichen Einigung ausgeschöpft sind.